Dienstag, 3. Juni 2008

freies Magazin Ausgabe Juni 2008 erschienen

Die Juni-Ausgabe enthält u.a. :

  • Von Windows auf Linux-Dateien zugreifen
  • Circular Applications Menu – Jetzt geht’s rund
  • Firefox für Anfänger
  • IPCop – The bad packets stop here
  • Das Linux-Befehle-Buch
  • In der Box: Interview mit Henrik Kinnunen
  • Veranstaltungskalender, News, Leserbriefe, u.a

Mittwoch, 14. Mai 2008

Fedora 9 steht zum Download bereit



"Fedora ist ein Betriebssystem, basierend auf Linux, das die neueste freie und Open Source Software enthält. Fedora ist immer frei, damit es alle verwenden, ändern und verteilen können. Es wird von Leuten entwickelt, die rund um den Erdball leben und als Gemeinschaft zusammenarbeiten: Dem Fedora-Projekt. Das Fedora-Projekt ist offen und alle sind eingeladen, es zu unterstützen."


Ich werde es wohl erstmal nicht antesten, da ich meine beiden produktiven Systeme (Laptop und Desktop) ungern erneuern möchte ;) . Naja, hier gehts zu Fedora

Dienstag, 13. Mai 2008

Wieso benutze ich Linux ?

Linux ist seit mittlerweile einem Jahr mein Standard-Betriebssystem. Zuvor habe ich immer Windows benutzt. Wieso der Umstieg ? Es gab eigentlich 3 große Beweggründe, die dazu führten:

  1. Experimentierfreude
  2. Steigende Begeisterung für die Open-Source Bewegung
  3. Die Auswahl an Software, die Linux mitbringt

1. Experimentierfreude

Schon als ich meinen ersten Artikel zu Linux gelesen habe, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Ausschlaggebend war ein Grundlagen-Seminar in C++, wo in den Labors Linux-Rechner eingesetzt wurden... Damals waren die Internet-Verbindungen noch nicht so schnell wie heute und 5 CDs wollte ich mit einer 56kbit/s Verbindung (die nach Minuten teuer abgerechnet wurde) nicht herunterladen. Daher habe ich mir damals das Suse Linux 8.2 Paket damals bestellt.

Leider wollte mein damaliger Rechner nicht unter Linux laufen (PI 200MHz). Es ließ sich zumindest nicht installieren, was an irgendeiner Hardware-Inkompatibilität lag. Ich war damals aber noch nocht kompetent genug, diesen Fehler auszubügeln. Mein zweiter Rechner (AMD 800MHz) war dann endlich in der Lage die Installation anzunehmen.

Ich war begeistert. Auch wenn so einiges zunächst mühsam war (Internetverbindung, Hardware: Drucker, Scanner, ...). Somit blieb Linux zu dem Zeitpunkt nur ein Experimentiersystem.

Aber so nach und nach wurden die Distributionen besser und auch das Wissen, welches man sich angelesen hatte oder durch rumprobieren erlangt hat, wuchs. Somit hatte ich damals mit Suse 9.3 schon ein recht gut funktionierendes System. Es gab halt aber Software unter Windows, auf die konnte ich noch nicht verzichten...

2. Steigende Begeisterung für die Open-Source Bewegung

Bis heute habe ich recht viele Artikel über das Thema gelesen, u.a. von Richard Stallman, dem Urvater des Open Source Gedanken. Die Augen geöffnet hat mir damals ein Taschenbuch über Microsoft, welches wir damals in einem Seminar an der Hochschule empfohlen bekamen. Dort stand alles über die frühen Geschäftspraktiken von Herrn Gates und die Strategien, die Microsoft bis heute verfolgt.

3. Die Auswahl an Software, die Linux mitbringt


Wenn man bedenkt, wie wenig man eigentlich für eine teure Windows-Kopie bekommt, verglichen mit dem was eine Linux-Distribution alles mitbringt, ist es eigentlich seltsam, dass noch so viele das Microsoft-Betriebssystem nutzen.

Zum einen ist es sicherlich ein Problem der OEM-Verträge mit den Hardware-Herstellern. Zum anderen liegt wohl daran, dass die meisten Nutzer Angst oder einfach zu faul sind zum Umsteigen. Wenn ich so an meinen Bekanntenkreis denke, ist die Hemmschwelle eine Raubkopie von Windows zu nutzen verschwindend gering. Da wird auch aufgrund der fehlenden Updatefunktion ein relativ unsicheres System in Kauf genommen.

Aber wie bereits erwähnt, gibt es mittlerweile zu jedem Produktionszweig die geeignete Software unter Linux. Auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt (gimp kommt leider noch nicht ganz an Photoshop heran, aber für die meisten Probleme genügt es doch). Es ist zwar teilweise noch etwas mühsamer eine Software so zum Laufen zu bekommen wie man es wünscht, der Aufwand lohnt sich für mich aber allemal.

Und einer der wichtigsten Punkte: Der Quellcode ist offen. Falls man in der Lage ist, kann man jede Software modifizieren, verbessern und somit seinen Beitrag in der Community leisten.


Nur mal kurz für die Unwissenden

Linux auf RTL:



Linux and Open Source Part 1:



Linux and Open Source Part 2:

Meine Gnome Desktop

Ich setze auf meinem Arbeitsrechner (Sony Vaio Notebook) derzeit Ubuntu 7.04 ein, mit einem Gnome-Desktop und einem Mac-Theme (Schöngeist...)



















Für die meiste Programmierarbeit (Web Development) benutze ich Quanta Plus, Bildbearbeitungen mache ich mit Gimp (neuerdings, ich arbeite mich noch ein. Habe zuvor recht lange mit Photoshop unter Windows gearbeitet). Ansonsten eher Standard: Web-Browser: Firefox; Email und Kontakte: Evolution; Audio: xmms; Video: Totem oder vlc; Messenger: Kopete...

Liebe Deine Shell...

Ein grafische Oberfläche ist sicherlich intuitiv zu bedienen und macht für den Laien auf den ersten Blick auch mehr Sinn, aber es gibt Dinge (sogar sehr viele), die sich in der Kommandozeile wesentlich schneller erledigen lassen.

Linux-Terminal (Bild von Tim Bonowski (flickr.com)

Hier gibt es ein hervorragendes Tutorial, wie man die Shell unter Linux wirkungsvoll einsetzt.

mp3 mit K3b brennen

Standardmäßig war es bei meiner (7.04) Ubuntu-Installation nicht möglich mp3-Dateien in ein Audio-CD Projekt zu ziehen, weil ganz einfach der Codec nicht unterstützt wurde. Mit folgender Bibliothek kann das geändert werden: libk3b2-mp3
Zu installieren mit:

sudo apt-get install libk3b2-mp3
Dazu muß allerdings das universe-Repository in der /etc/apt/sources.list aktiviert sein. Nach einem Neustart von K3b sollte das Feature zur Verfügung stehen. Falls nicht, kann unter Einstellungen->Plugins->AudioDecoder das MAD Decoder Plugin ggf. aktiviert werden

ein weiterer linux blog

Yepp, so sieht's aus...
Werde hier meine Erfahrungen und Tipps mit dem einzig wahren OS teilen